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(Werbung) Ich war unlängst in Italien im Urlaub und da habe ich völlig unwissend eine Piadina gegessen. Das war so lecker, dass ich das Piadina Rezept selber machen musste, um es hier im Blog für dich bereitzuhalten. Ursprünglich wird Piadina natürlich nicht auf dem Grill zubereitet, aber spielt natürlich keine Rolle. Ich habe die Piadina jedenfalls auf dem Grill zubereitet und sie ist super lecker geworden. Piadina ist der perfektes Streetfood, welches du mal eben zubereiten kannst. Das Schöne an diesem italienischen Fladenbrot welches ursprünglich aus der Emila-Romagna stammt, ist, du kannst es nach Herzenslust belegen. Wenn du mehr zur Piadina Romagnola, die Herkunft und weiter Möglichkeiten der Zubereitung erfahren möchtest, springe ans Ende des Rezeptes. Jetzt zeige ich dir erst einmal wie ich die Piadine (ital. Mehrzahl für Piadina) auf dem Grill zubereitet habe.

Piadina Romagnola – Italienisches Streetfood

Zutaten Piadina
Zutaten für Piadina

Zutaten

Teig

Belag

Pasta Flakes

Zubereitung

Zur Zubereitung der Piadine sei noch gesagt, dass ich sowohl das Steak als auch das Fladenbrot im Moesta-BBQ Pelletsmoker zubereitet habe. Du kannst dein Steak auch herkömmlich zubereiten und die Piadine in einer Pfanne ohne Fett. Je nach dem wie dick dein Steak ist solltest du vor dem Backen der Piadine dann zunächst das Steak grillen.

Piadina BrotTeig ansetzen

Im ersten Schritt bereitest du den Teig zu. Die Teigzubereitung für Piadina dauert nur wenige Minuten, weil die Zutaten nur in der Küchenmaschine zusammen gemischt werden. Also das Mehl, Salz, Wasser, Öl und das Backpulver in die Küchenmaschine gegeben und in ca. 5 Minuten zu einem Teig kneten.

Piadina Teig zubereiten

Es kann sein, dass der Teig etwas klebrig ist, das macht aber nichts. Wenn du diesen nach der Teigruhe aus der Schüssel holst, die Hände etwas anfeuchten und die Arbeitsplatte mit etwas Mehl zum Verarbeiten vorbereiten. Was die Teigkonsistenz angeht, so ist diese immer von vielen Faktoren abhängig. Aber so wie die Mengen hier angegeben sind, passt das.

Teigruhe

Den Teig lässt du nach dem Kneten für 30-45 Minuten zugedeckt in der Schüssel ruhen. In der Zwischenzeit kannst du dir schon einmal die anderen Zutaten zurecht legen.

Steak und weitere Zutaten vorbereiten

Das Steak aus dem Kühlschrank holen, kurz abspülen, abtupfen und dann rund herum mit Fleur de Sel einreiben. Für circa 30 Minuten ruhen lassen. Die Tomaten werden halbiert oder wenn du magst auch geviertelt. Die übrigen Zutaten legst du dir schon einmal breit.

Black Angus Rumpsteak

Piadina Brot backen

Wenn der Teig 30 Minuten geruht hat holst du ihn aus der Schüssel und teilst in ca. 6 Stücke. Diese werden zunächst zu einer Kugel geformt und anschließend ausgerollt. Der Piadina Teig ist etwa 2 Millimeter dick und sollte die Größe eines Teller haben.

Wenn du sie in der Pfanne zubereitest selbstverständlich nicht größer als dein Pfannenboden. Ich habe die Piadine ca. 20cm im Durchmesser ausgerollt. Wie schon erwähnt, ist der Teig zu klebrig, etwas Mehl hinzufügen. Für das Ausrollen benötigst du ohnehin Mehl.

Die Piadina werden ohne weiteres Fett trocken gebacken und sehen dann ähnlich aus wie Weizentortillas. Wenn du die Piadine so wie ich im Grill zubereiten willst, empfehle ich die Verwendung eines Pizzasteins. Ich habe den Moesta-BBQ Pelletsmoker auf 300 Grad aufgeheizt und die Teigfladen von beiden Seiten für wenige Minuten gebacken, bis sich leicht dunkle Stellen bilden.

Steak grillen

Zunächst beginnen wir aber mit dem Steak. Sobald das Gusspfännchen ausreichend heiß ist, etwas Kerrygold Butterschmalz in das Pfännchen geben. Anschließend die frischen Kräuter ins Fett geben. hierbei die Knoblauchzehe nur andrücken. Das Steak von beiden Seiten scharf angrillen und auf die gewünschte Kerntemperatur gar ziehen. Ich peile zwischen 54 und 56 Grad an, habe dafür aber das Steak dann aus dem Pfännchen geholt und aufs das Ablagerost gelegt. Parallel werden die Piadine auf dem Pizzastein gebacken.

Rumpsteak gegrillt
Rumpsteak in Tranchen schneiden

Piadina belegen

Zum Belegen oder Füllen der italienischen Fladenbrote habe ich zunächst den gesamten Fladen mit dem Kerrygold Frischkäse eingestrichen und dann für die Schärfe noch ein paar Chiliflocken darüber verteilt. Darauf verteilst du dann die Tomaten. Das Steak wird in Tranchen geschnitten und nach Gusto mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Steaktranchen auf den Frischkäse legen und jetzt die leckeren Kerrygold Pasta Flakes, die durch die Wärme des Steaks leicht schmelzen darüber streuen. Zum Schluss noch den Rucola und ein paar Basilikum Blätter. Jetzt wird das Piadina zusammengeklappt und noch warm serviert.

Piadina selber machen

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Was ist ein Piadina?

Wie eingangs schon erwähnt handelt es sich bei Piadina um ein italienisches Fladenbrot mit Ursprung in der Emilia-Romagna. Es ist quasi DAS italienische Streetfood in dieser Region. Sie ist ein Art Brotersatz und dient dazu mit Aufschnitt, Käse und allem möglichen, was der Kühlschrank her gibt gefüllt zu werden.  Die Geschichte der Romagna Piadina hat sehr alte Ursprünge und reicht bis in die Etrusker Zeit zurück. Die romagnolische Piadina galt aufgrund der Einfachheit lange Zeit als Arme Leute Essen, die mit dem leben mussten, was sie sprichtwörtlich auf der Straße bzw. auf ihrem Land (angebaut) hatten. Heute ist die Piadina seit 2014 sogar geschützt (g.g.A.) und heißt auch Piada. Streng genommen gibt es übrigens auch zwei Piadina Versionen, einmal Piadine Romagnole und Romagna alla Riminese (Piadina Rimini). Wenn man sich die Unterschiede anschaut ist es schon spannend welchen Aufwand man betreibt um Lebensmittel unverwechselbar zu machen. Das ist genauso wie bei der Pizza Neapolitna*. Die Piadina Romagnola muss zum Bespiel zwischen 15 und 25 Zentimeter im Durchmesser sein und darf bis zu 8 Millimeter dick sein. Die Rimini Variante hingegen 23 bis 30 Zentimeter und maximal 3 Milimeter. Irgendwie amüsant…

Pasta Flakes Kerrygold

Wie bereitet man Piadina zu?

Im Originalrezept für Piadina wird nichts anderes verwendet als Mehl, Salz, Wasser und Schweineschmalz. Im vegetarischen Piadina Rezept jedoch kannst du das Schweineschmalz einfach durch Olivenöl ersetzen. Die beste Teigkonsistenz erhälst du durch die Verwendung von Tipo 00 Mehl. Durch die Verwendung von Backpulver wird der Teig noch etwas besser. Ich habe oben geschreiben der Teig soll 30 Minuten ruhen. Wenn er 1 Stunde ruht, ist das aber auch kein Problem, eher sogar besser hatte ich den Eindruck. Wenn du die traditionelle Piadina ohne Schmalz nach dem Originalrezept der Piadina aus der Romagna zubereitest, wird sie weich, duftet lecker und bricht nicht aus einander wenn du sie rollst oder faltest.

Kann man Piadina-Teig aufbewahren?

Piadina Teig so wie ich ihn hier zubereitet habe, kannst unausgerollt 2-3 Tage im Kühlschrank in einem Zip Beutel aufbewahren und dann weiter verarbeiten. die fertigen Piadina Fladen sollten natürlich schnell belegt und gegessen werden. Es ist aber auch möglich sie abgedeckt im Kühlschrank aufzubewahren oder einzufrieren. Hierzu empfehle ich dir, die Piadina zunächst in einer Plastiktüte anzufrieren und dann mit dem Vakuumierer Gefrierbrand frei zu vakuumieren.

Wie kann man Piadina belegen?

Da Antwort wie du Piadina belegen kannst ist ganz einfach, nach Herzenslust. Nach traditioneller Art mit Aufschnitt, also Käse und Wurst, Tomaten, Rucola oder auch Fleisch, Fisch und allem was dir einfällt. Auch süße Piadina mit Marmelade, Schokolade, Eis sowie bei meinem Eisburger. Meine Variante die ich dir hier vorgestellt habe, solltest du unbedingt mal testen. Ich liebe Rucola, Steak und die Kerrygold Pasta Flakes, eine super leckere Piadina Variante.

Piadina Romagnola - Italienisches Streetfood

In diesem Piadina Rezept erfährst du alles was du über das italienische Streetfood wissen musst.
Portionen: 6 Stück
Kalorien: 460kcal

Zutaten

Teig Rezept

  • 500 g Weizenmehl Tipo 00
  • 8 g Salz
  • 50 ml Wasser
  • 50 ml Olivenöl z.B. Jordanolivenöl
  • 2 TL Backpulver

Piadina Belag

  • Kerrygold original irische Pasta Flakes*
  • Rucola
  • 20 Blätter Frischen Basilikum
  • 20 Stück Cherry Tomaten bunt
  • Kerrygold "Frisch & Cremig" Kirschpaprika Frischkäse*
  • 1 EL Chiliflocken
  • 250 g Rumpsteak Black Angus
  • frisch gemahlenen Pfeffer
  • grobes Meersalz
  • Knoblauch
  • Rosmarin
  • Salbei

Anleitungen

  • Zutaten für den Teig in eine Küchenmaschine geben und ca. 5 Minuten kneten. Anschließend 30 bis 60 Minuten zugedeckt ruhen lassen
    500 g Weizenmehl, 8 g Salz, 50 ml Wasser, 50 ml Olivenöl, 2 TL Backpulver
  • Tomaten halbieren oder vierteln. Kräuter zupfen und bereit legen.
    20 Blätter Frischen Basilikum, 20 Stück Cherry Tomaten, Rosmarin, Salbei, Knoblauch
  • Pelletsmoker auf 300 Grad mit Pizzastein und Gusspfännchen aufheizen.

Alternativ: Gusspfanne nach Teigruhe auf ca. 250 Grad ohne Fett erhitzen und Grill zum Steak grillen vorbereiten.

  • Piadina Teig in 6 Portionen teilen und auf Größe des Pfannenbodens auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen.
  • Piadina Fladen in der Pfanne oder auf dem Pizzastein für ca. 3-4 Minuten backen, bis leicht dunkle Stellen entstehen. Während des Backvorgangs häufiger drehen (nicht wenden!) damit sie gleichmäßig garen.
  • Parallel das Steak (vorher aus dem Kühlschrank holen und mit Salz würzen) mit etwas Butterschmalz und den Kräutern grillen und auf eine Kerntemperatur von ca. 54 Grad (oder nach Gusto) ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
    250 g Rumpsteak Black Angus, frisch gemahlenen Pfeffer, grobes Meersalz, Knoblauch, Rosmarin, Salbei
  • Zum Belegen der Piadina den Kerrygold Frischkäse auf die gebackenen Fladen streichen, mit etwas Chiliflocken nachwürzen. Anschließend mit Rucola, Basilikum Steaktranchen, Tomaten und natürlich Kerrygold Pasta Flakes belegen und zusammenklappen.

Nutrition

Calories: 460kcal | Carbohydrates: 67g | Protein: 13g | Fat: 15g | Saturated Fat: 4g | Polyunsaturated Fat: 1g | Monounsaturated Fat: 9g | Cholesterol: 25mg | Sodium: 631mg | Potassium: 192mg | Fiber: 2g | Sugar: 0.2g | Vitamin A: 198IU | Vitamin C: 1mg | Calcium: 18mg | Iron: 1mg
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Olly ist Griller und Blogger aus Leidenschaft. Er ist Vize Europameister, Deutscher Amateurgrillmeister, Deutscher Profi Vizegrillmeister, mit seinem Team als erster deutscher Grand Champion bei einer KCBS Meisterschaft geworden und hat erfolgreich an Grillmeisterschaften in Europa und den USA teilgenommen. Hier im Blog möchte er seine Leidenschaft, Tipp & Tricks zum Grillen und Grillrezepte mit dir teilen.

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